Unterwegs auf Madeira

Straße in den Bergen

Madeira ist mit einer Ost-West-Ausdehung von 57 km und einer Breite von bloß 22 km nicht sonderlich groß. Da die gesamte Insel aber sehr bergig ist und zudem im Inneren dünn besiedelt, kann das Fortkommen ohne Mietwagen etwas beschwerlich sein.

Das Busnetz ist gut und preiswert. Es verbindet die Ortschaften pünktlich und regelmäßig. Insbesondere von Funchal aus ist es kein Problem jede Stadt in Tagesausflügen zu erreichen. Wenn man rechtzeitig losfährt, so kann man sicher sein, dass es auch mit der Rückfahrt am gleichen Tag klappt.

Der Nachteil, die Insel nur mit öffentlichen Bussen zu erkunden, ist jedoch, dass man lediglich den Hauptverkehrswegen folgt und Haltestellen sich meistens in den Ortschaften befinden, viele Kilometer außerhalb und insbesondere viele Höhenmeter unterhalb der Regionen, die mit ihrer Natur und spektakulären Aussichten das eigentliche Wandererlebnis Madeiras darstellen.

Autofahren auf Madeira ist nicht besonders schwierig, da der Verkehr auf der Insel überschaubar ist. Lediglich in Funchal ist der Verkehr etwas hektischer und es ist ziemlich schwer einen Parkplatz im Zentrum zu finden. Im Gebirge mit seinen kurvenreichen Straßen sollte angepaßt gefahren werden.

Es sollte unbedingt einkalkuliert werden, dass man auf den Straßen in den Bergen länger unterwegs ist, als dies der Blick auf die Landkarte zunächst glaubhaft macht. Und bei längeren Ausflügen mit dem Wagen in das Inselinnere und den Norden auch daran denken, dass das Tankstellennetz außerhalb Funchals recht weitmaschig ist!

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