Madeiras Osten

Flughafen Santa Cruz
Flughafen Santa Cruz | CC BY-SA 2.0 | Flickr as Madeira Funchal landing strip 1990


Der Ostteil Madeiras ist geprĂ€gt durch ein mildes Klima, das in den tieferen Lagen eine intensive langwirtschaftliche Nutzung zulĂ€ĂŸt. Kleine StĂ€dte finden sich lĂ€ngs der KĂŒste, aber auch im Hinterland. Der KĂŒstenstreifen ist bergig, aber nicht so schroff und hoch wie das Gebirge im Zentrum.

Einen ganz anderen Eindruck vermittelt die schmale Landzunge SĂŁo Lourenço im Ă€ußeren Osten Madeiras. Sie ist trocken und baumlos. Hier erscheint Madeira ganz “untypisch”. Statt saftigem GrĂŒn herrschen rotgelbe Farbtöne vor.

Die kleine Stadt Santa Cruz gehört zu den Àltesten Siedlungen der Insel. Beschaulich geht es hier noch zu. Am Kiesstrand liegen kleine, bunt bemalte Boote. Der Ort lebt auch heute noch vom Fischfang. Von der kleinen Uferpromenade hat man einen Blick auf die ins Meer hinaus verlÀngerte Landbahn des Flughafens, der unmittelbar hinter dem Ort liegt. An Horizont erblickt man die Inselgruppe der Ilhas Desertas.

Im Zentrum befindet sich ein mit schattenspendenden BÀumen gesÀumter Platz mit der Àltesten Kirche Madeiras. Die Igreja de São Salvador wurde im Jahre 1533 erbaut.

Weiße HĂ€user und enge Gassen kennzeichnen die kleine Altstadt, von der aus man nur wenige Schritte von der Uferpromenade entfernt ist. Hier kann man einen Moment verweilen und die auf dem Atlantik vorbeifahrenden Schiffe oder die Flugzeuge, die nach einer Schleife ĂŒber dem Meer zum Anflug auf Madeiras Flughafen ansetzen, beobachten.

Im Osten der Insel erstreckt sich eine lange, schmale Landzunge, die mit ihrer spĂ€rlichen Vegetation einen eigentĂŒmlichen Kontrast zum satten GrĂŒn der ĂŒbrigen Insel bildet.

Der Ă€ußere Sporn im Osten Madeiras ist wesentlich flacher als das Inselzentrum, so dass die regenreichen Wolken des Atlantiks ĂŒber die Ponta de SĂŁo Lourenço hinwegziehen, ohne ihre Feuchtigkeit dabei abzuregnen. Resultat ist eine baumlose Graslandschaft, die einen bemerkenswerten Kontrast zum ĂŒbrigen Eiland bildet.

Auch wenn die Landzunge flacher ist als der Rest Madeiras, so ist die KĂŒste trotzdem steil und wild. Passiert man den Ort Caniçal, gelangt man zu einem Aussichtspunkt, von wo aus man sowohl die Landzunge als auch einen Teil der steilen NordkĂŒste ĂŒberblicken kann. Auch die Nachbarinsel Porto Santo ist von hier zu erkennen. Über einen Wanderweg kann man bis an die Ă€ußerste Spitze der Halbinsel gelangen.

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