Den Osten von Madeira erleben

Ponta de São Lourenço, Madeira, Portugal. Blickrichtung Nord Nord Ost.
Ponta de São Lourenço, Madeira, Portugal. Blickrichtung Nord Nord Ost. Bild: Richard Bartz CC BY-SA 3.0

Beschreibung Osten

Der Ostteil Madeiras ist geprägt durch ein mildes Klima, das in den tieferen Lagen eine intensive langwirtschaftliche Nutzung zuläßt. Kleine Städte finden sich längs der Küste, aber auch im Hinterland. Der Küstenstreifen ist bergig, aber nicht so schroff und hoch wie das Gebirge im Zentrum.

Im Osten der Insel erstreckt sich eine lange, schmale Landzunge, die mit ihrer spärlichen Vegetation einen eigentümlichen Kontrast zum satten Grün der übrigen Insel bildet.

Der äußere Sporn im Osten Madeiras ist wesentlich flacher als das Inselzentrum, so dass die regenreichen Wolken des Atlantiks über die Ponta de São Lourenço hinwegziehen, ohne ihre Feuchtigkeit dabei abzuregnen. Resultat ist eine baumlose Graslandschaft, die einen bemerkenswerten Kontrast zum übrigen Eiland bildet.

Auch wenn die Landzunge flacher ist als der Rest Madeiras, so ist die Küste trotzdem steil und wild. Passiert man den Ort Caniçal, gelangt man zu einem Aussichtspunkt, von wo aus man sowohl die Landzunge als auch einen Teil der steilen Nordküste überblicken kann. Auch die Nachbarinsel Porto Santo ist von hier zu erkennen. Über einen Wanderweg kann man bis an die äußerste Spitze der Halbinsel gelangen.

Ponta de São Lourenço

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Ponta de São Lourenço, Madeira, Portugal. Blickrichtung Nord Nord Ost. Bild: Richard Bartz CC BY-SA 3.0

Einen ganz anderen Eindruck vermittelt die schmale Landzunge São Lourenço im äußeren Osten Madeiras. Sie ist trocken und baumlos. Hier erscheint Madeira ganz “untypisch”. Statt saftigem Grün herrschen rotgelbe Farbtöne vor.

Die Ponta de São Lourenço ist ein Kap und Naturschutzgebiet und die östlichste Spitze Madeiras. Sie hat zwei vorgelagerte Inseln (Ilhéu da Cevada und Ilhéu do Farol) und kleinere Felsen im Atlantik.

Santa Cruz

Die kleine Stadt Santa Cruz gehört zu den ältesten Siedlungen der Insel. Beschaulich geht es hier noch zu. Am Kiesstrand liegen kleine, bunt bemalte Boote. Der Ort lebt auch heute noch vom Fischfang. Von der kleinen Uferpromenade hat man einen Blick auf die ins Meer hinaus verlängerte Landbahn des Flughafens, der unmittelbar hinter dem Ort liegt. An Horizont erblickt man die Inselgruppe der Ilhas Desertas.

Im Zentrum befindet sich ein mit schattenspendenden Bäumen gesäumter Platz mit der ältesten Kirche Madeiras. Die Igreja de São Salvador wurde im Jahre 1533 erbaut.

Weiße Häuser und enge Gassen kennzeichnen die kleine Altstadt, von der aus man nur wenige Schritte von der Uferpromenade entfernt ist. Hier kann man einen Moment verweilen und die auf dem Atlantik vorbeifahrenden Schiffe oder die Flugzeuge, die nach einer Schleife über dem Meer zum Anflug auf Madeiras Flughafen ansetzen, beobachten.

Machico

Machico liegt an einer grossen geschützten Bucht und ist der Ort, an dem Kapitän „Zarco“ 1419 das erste Mal die Insel Madeira betrat. Der beschauliche Ort bietet nebst einem Jachthafen und einer schönen Meerespromenade.  Machico hat auch einen der wenigen aufgeschütteten Sandstrände der Insel.

Caniço de Baixo

Caniço de Baixo kann nach Funchal die meisten Hotels und Ferienwohnungen ausweisen. Der Ost ist aber beschaulicher und ruhiger als die Hauptstadt Funchal. Es gibt eine gute Infrastruktur mit Restaurants, Einkaufs- und Bademöglichkeiten.

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